Raimundus von Bilicis

Handwerksbruder

 

Bruder Raimundus ist der Zimmermann der Komturei.

Einige sehr schöne Ausrüstungsteile von ihm, die er mit großem Geschick und Fachwissen hergestellt hat, bereichern unser Lager.

Und ganz nebenbei ist er auch noch ein hervorragender Koch!

 

Und hier ist die Vita des "Meister Raimundus":

Bruder Raimundus hat als zweitgeborener Sohn des niedrigen Adelsherrn Ritter Wolfram von Bilicis, dessen Wohnsitz Bilicis im Bereich des Zusammenflußes von Düssel und Rhein liegt,  nicht den Ritterschlag erhalten, ist aber seiner Vorbestimmung schon in jungen Jahren gefolgt.

Er trat dem Templerorden bei und zog ins Heilige Land, um die Wege der Pilger zu schützen und um den Spuren Jesus von Nazareth nahe zu sein.

Da sein Vater in Ermangelung weltlicher Güter, die er ihm hätte vererben können, ihn zur Schule in den nahegelegenen Klöstern in Gerresheim und Kaiserswerth schickte,  ist Bruder Raimundus des Lesens und Schreibens kundig und beherrscht auch die Mathematik, daher  wurde er schon früh zu Verwaltungsaufgaben im Orden herangezogen.

Insbesondere in der Arbeit mit den Bau-Handwerkern, die die Festungsanlagen in den verschiedenen Niederlassungen im Outremer ausbesserten und erneuerten, hat er reichhaltige Erfahrungen sammeln können und wurde durch seinen Komthur im Outremer immer öfter mit Aufgaben des Bauwesens betraut.

Somit hat er im Laufe der Jahre den Titel eines Baumeisters erworben und in diesem Bereich dem Orden treue Dienste geleistet. Nach dem Vertrag zwischen Friedrich II und Saladin wurden Teile des Ordens neu strukturiert und Bruder Raimundus wurde in die Besitzungen des Ordens in der Nähe seiner Heimat geschickt, um dort die Belange des Ordens zu regeln.

Er wurde der Komthurei Pinningen unterstellt, da die Erträge der Güter des Templerhauses mit Mühle im rheinischen Neuss , dem Tempelherrenhaus Zons mit Erträgen aus Flußzoll und das Gehöft Wockerath dieser Komturei zustanden.

Seit einiger Zeit ist Bruder Raimundus unterwegs, um diese Güter zu inspizieren und die Erträge zu steigern, um zu Gottes Ehre und dem Nutzen des Ordens weitere Gelder ins Outremer schicken zu können.

Da in den jetzigen unruhigen Zeiten Reisen eine gefährliche Angelegenheit ist, hat sich dem ehrwürdigen und erfahrenen Bruder eine Witwe angeschlossen, die sich als Donatin dem Orden schenken möchte und daher zu einem Komthur reisen muß.

 

Bodo

Dienender Handwerksbruder

Bruder Bodo ist vorwiegend im Ordenshaus anzutreffen und kümmert sich vortrefflich um die Versorgung der müden Brüder mit geistigen Getränken.

(Die weitere Vita muss noch aus ihm heraus gequetscht werden)

 

 

Johannes vom Gollenstein

Sergeant

(Bruder Johannes hat sich aus dem "aktiven Dienst" zurückgezogen)

 

 

Johannes wurde als Sohn einer angesehenen Ministerialen-Familie im Dienst der Grafen von Castel geboren. Die Sippe derer vom Gollenstein bewirtschaftet ein kleines Weingut für die Grafen und dient bei Bedarf auch als Burgmannen. Es wäre an Johannes gewesen, diese Aufgaben eines Tages zu übernehmen, was aber nie geschah. Der Zweitgeborene übernahm das elterliche Anwesen und Johannes trat dem Orden der Templer bei. Und obwohl zahlreiche Gerüchte die Runde machten, die wahren Gründe dafür hat man nie erfahren…

Johannes absolvierte zwar eine Ausbildung im Kampf,  hat aber nie einen Ritterschlag erhalten. Somit wurde er zum „Dienenden Bruder“ im kämpfenden Corps der Komturei Pinningen.

Auf einem Heerzug traf die Komturei auf den weithin bekannten und wohlgebildeten Chirurgicus und Feldscherer Clemens von Treist, (http://feldscherer.weebly.com/index.html ) der sich ebenfalls dem Heerbann angeschlossen hatte, um seine Kenntnisse zu bereichern und den Verwundeten Beistand zu leisten.

Dieser erklärte sich bereit, Bruder Johannes für die Zeit des Kriegszuges als seinen Lehrling anzunehmen und ihn in seiner Kunst zu unterweisen. Und obwohl nicht immer viel Zeit blieb, gab es doch genügend Gelegenheit, dem großen Meister bei der Arbeit beizuwohnen, und Bruder Johannes lehrte viel über das Handwerk der Chirurgie. 3 Jahre währte die Lehrzeit, dann beschloss Meister Clemens, den Schlachtfeldern den Rücken zu kehren und zog zurück in seine Heimat. Johannes übernahm nun seinen Platz als Feldscher, soweit es die anderen Pflichten innerhalb des Ordens zuließen. Gott sei’s gedankt, fanden alle Brüder unversehrt den Heimweg in die Komturei, die nun um einen Feldscher reicher geworden war!